Unsere Gruppenregeln - angst-depression-selbsthilfe

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Unsere Selbsthilfegruppen
Unsere Gruppenregeln:
  • Die Treffen können weder einen Arztbesuch, noch eine Gruppen- oder Einzelpsychotherapie ersetzen.
  • Jede/r Gruppenteilnehmer/in ist zur vollkommenen Verschwiegenheit über die Namen der anderen Gruppenteilnehmer/innen und über die in der Gruppe besprochenen Inhalte verpflichtet.
  • Regelmäßige Teilnahme an den Treffen wirkt sich positiv auf das Klima in der Gruppe aus. Sollte ich einmal am Gruppentreffen verhindert sein, melde ich mich telefonisch ab, damit  sich die anderen Gruppenmitglieder nicht unnötig um mich Sorgen machen.
  • Ein Ausscheiden aus der Gruppe ist jederzeit möglich, sollte jedoch frühzeitig (vorletzte Anwesenheit in der Gruppe) der Gruppe angekündigt werden, um einen guten Abschied von der Gruppe zu ermöglichen.
  • Jede/r Gruppenteilnehmer/in besucht die Selbsthilfegruppe, um sich selbst zu helfen. Dadurch, dass jede/r Gruppenteilnehmer/in für seinen/ihren eigenen Weg und für sein/ihr eigenes Leben Anregungen und Impulse aus der Gruppe mitnimmt und im Alltag umzusetzen versucht, kann er/sie sich selbst helfen.
  • Jede/r Gruppenteilnehmer/in spricht über sich selbst („ich und nicht „man“), Die Beschreibung der Probleme von Drittpersonen ist für die Gruppe nicht förderlich. Wir vermeiden es, Ratschläge zu erteilen. Den anderen Mitgliedern ist mehr geholfen, wenn wir aufmerksam zuhören und Anteil nehmen. Hilfreich ist auch, wenn wir schildern, was uns in vergleichbaren Situationen geholfen hat, nicht erwünscht sind Ratschläge und Tipps, die nicht aus der eigenen Erfahrung kommen.
  • Kritik an der Leitung der Gruppe oder an anderen Gruppenteilnehmer/innen sollte in respektvoller Form im Rahmen der Gruppe offen gesagt werden. Denn konstruktive Kritik fördert sowohl den Zusammenhalt der Gruppe sowie die eigene  Entwicklung, und auch die der anderen Gruppenteilnehmer/innen.
  • Umgang mit Konflikten: In jeder Gruppe gibt es Unstimmigkeiten (häufiges Fehlen, langatmiges Reden, Dominieren, Belehren usw.) Je rascher wir in der Gruppe darüber offen reden, desto rascher kann ein Konflikt beigelegt werden. Die Gruppe ist ein Übungsfeld. Ich kann in der Gruppe lernen, mit Konflikten umzugehen. Das hilft mir, auch anderswo Konflikte besser zu bewältigen
  • Krisen haben Vorrang: Grundsätzlich soll jedes Mitglied in der Gruppe gleich viel Raum erhalten. Wenn eines von uns in einer akuten Krise ist (Suizidgedanken, Frage nach Klinikeintritt, Beziehungskrisen, Arbeitsplatzverlust, etc.), dann ist es legitim, dass diese Person an einem Gruppentreffen mehr Raum als andere erhält. Allenfalls wird auch ein vorgesehenes Gesprächsthema fallengelassen zugunsten der aktuellen Situation
  • Gespräche über Medikamente sind nicht zweckmäßig und können sogar gefährlich sein (was dem einen hilft, muß noch lange nicht dem anderen helfen). Genaue Fragen und Informationen über einzelne Medikamente oder andere medizinische Belange sind an den behandelnden Arzt/Ärztin  zu richten. Wir sind medizinische Laien und daher durch medizinische Fragen überfordert.
  • Grenzen der Belastbarkeit: Eine SHG ersetzt ärztliche Hilfe nicht. Es kann  vorkommen, dass es während der Gruppenstunde zu einer akuten Krise eines Betroffenen kommen kann. Hier ist dann die Moderatorin der Gruppe dafür verantwortlich, wie  in einer  solchen Akutsituation weiter vorgegangen wird (ärztliche Hilfe holen, etc.)  Es ist in diesem Zusammenhang aber ganz besonders wichtig, solche Situationen im nachhinein mit der Gruppe zu besprechen und aufzuarbeiten, damit die einzelnen Mitglieder diese Situation gut bewältigen können
  • Im Gruppenraum herrscht absolutes Rauchverbot.
  • In den gesamten Räumlichkeiten der Praxis herrscht absolutes Alkoholverbot.




  Ängste – Panikattacken – Depressionen – Burn out – generalisierte Angststörungen – Sozialphobien – Mobbing  

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